„Cantai ao Senhor!“ (Sommerfest der Friedenskirche vom 8. Juli 2018)

„Cantai ao Senhor um cântico novo…“ Dieses Lied mit seiner eingängigen brasilianischen Volksweise gab dem Sommerfest 2018 der Friedenskirche in Dachau sein feierliches Motto. „Singt Gott, unserm Herrn, singt ihm neue Lieder“ lautet der Text der deutschen Fassung unter Nummer 600 im Evangelischen Gesangbuch. Das Bläserensemble Kontra-Brass begleitete den Gemeindegesang grandios und erfreute überdies durch moderne jazzige Arrangements bei der Darbietung seiner Instrumentalstücke im Gottesdienst und auch schon vorher.

In den Texten des Gottesdienstes ging es unter anderem um die wunderbare Brotvermehrung bei der ‚Speisung der Fünftausend‘. Und dabei vor allem auch im Hinblick auf die Brasilien-Patenschaft „Casa Legal“ um die Erkenntnis „Wer mehr gibt, als er nimmt, wird glücklicher“. Die stammt aus der Apostelgeschichte im Neuen Testament (Apg 20,35): „Ich habe euch in allem gezeigt, dass man so arbeiten und sich der Schwachen annehmen muss im Gedenken an das Wort des Herrn Jesus, der selbst gesagt hat: Geben ist seliger als nehmen.“

Kinder und Erwachsene aus der Gemeinde machten dieses Gedankengut im Gottesdienst mit Spielaktionen und Sketchen lebendig. „Casa Legal“ heißt auf Deutsch „tolles, super Haus“, und das ist auch der ursprüngliche Name des Projektes für die Kinder eines Elendsviertels in der Lutherischen Gemeinde in Vitória (Brasilien), das der Arbeitskreis der Friedenskirche zusammen mit Partnern in Brasilien unterstützt.

Nach dem Gottesdienst verbrachte die große Gemeinde frohe und gesellige Stunden im Garten am Kinder- und Jugendhaus. Alle genossen dort bei prächtigem Sonnenschein die schmackhaft duftenden Speisen, die leckeren Kuchen und die anspruchsvolle musikalische Unterhaltung durch die Knabenkapelle Dachau. Fröhliche Spiele für die vielen anwesenden Kinder und weitere Angebote rundeten das bunte Programm ab. Den rührigen Helferinnen und Helfern sowie den großzügigen Gemeindegliedern für ihre Kuchen- und Sachspenden: ein herzliches „Vergelt’s Gott“.  (D.R.)